Stadtteilpatinnen
- 15. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Mit dem Projekt Stadtteilpatinnen stärkt Tabula e.V. Familien mit Zuwanderungsgeschichte direkt in ihren Stadtteilen. Engagierte Frauen aus den Communities begleiten Familien, geben Informationen weiter und unterstützen bei Fragen rund um Kita, Bildung und Alltag.
Als Kulturvermittlerinnen und Vertrauenspersonen kennen die Stadtteilpatinnen sowohl die Lebensrealitäten der Familien als auch das deutsche Bildungs- und Unterstützungssystem.
Sie schaffen dadurch Brücken zwischen Familien, Bildungseinrichtungen und lokalen Angeboten im Stadtteil.

Das steckt hinter unserem Projekt
Viele Kinder haben bereits vor dem Schuleintritt einen erhöhten Sprachförderbedarf. Gleichzeitig besuchen viele Kinder vergleichsweise spät eine Kindertagesstätte, obwohl gerade die frühen Jahre entscheidend für Sprachentwicklung, soziale Kompetenzen und Bildungschancen sind.
Familien mit Zuwanderungsgeschichte stehen häufig vor zusätzlichen Herausforderungen: Sprachbarrieren, fehlende Informationen über das Bildungssystem oder Unsicherheiten im Umgang mit Behörden und Einrichtungen.
Hier setzt das Projekt Stadtteilpatinnen an. Durch persönliche Gespräche, niedrigschwellige Angebote und mehrsprachige Informationen werden Familien unterstützt und ermutigt, Bildungs- und Unterstützungsangebote frühzeitig zu nutzen.
Unsere Vision ist ein Stadtteil, in dem Familien gut informiert sind, sich unterstützt fühlen und ihre Kinder bestmöglich in ihrer Entwicklung begleiten können.
Zentrale Ziele sind:
Familien frühzeitig über die Bedeutung von Kita und Sprachförderung informieren
Kinder beim Erwerb der deutschen Sprache unterstützen
Vertrauen zwischen Familien, Kitas und sozialen Einrichtungen stärken
Stadtteilpatinnen als Multiplikatorinnen in ihren Communities aktiv einbinden
Netzwerke zwischen Familien, Bildungseinrichtungen und sozialen Angeboten ausbauen
Langfristig soll so die frühkindliche Bildung gestärkt und die Bildungschancen von Kindern nachhaltig verbessert werden.

