Treff on Tour
- vor 2 Tagen
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Projekt im Überblick:
Politische Bildung steht im Mittelpunkt des mobilen Jugendtreffs. Dieser fährt regelmäßig in die umliegenden Dörfer Hattorf, Neindorf und Brackstedt und bietet jungen Menschen zwischen 14 und 27 Jahren einen niedrigschwelligen Zugang zu politischer Bildung und Offener Jugendarbeit. Durch verlässliche Präsenz vor Ort, flexible Angebote und persönlichen Kontakt werden auch jene Jugendlichen erreicht, die bestehende Einrichtungen aufgrund räumlicher Distanz oder mangelnder Anbindung bislang kaum nutzen.

Das steckt hinter unserem Projekt:
Viele junge Menschen im ländlichen Raum haben wenig Möglichkeiten, an offenen Angeboten der Jugendarbeit teilzunehmen. Die Ergebnisse der CTC‑Befragung für Wolfsburg haben zusätzliche Erkenntnisse aufgezeigt. Das Projekt bringt politische Bildung und offene Angebote direkt dorthin, wo junge Menschen leben.
Mit offenen Treffmöglichkeiten, Gesprächen, kreativen Aktionen und Beteiligungsformaten sollen Selbstwirksamkeit, demokratische Kompetenzen, soziale Stärke und Engagement gefördert werden. Ziel ist es, Jugendliche zu stärken, Orientierung zu bieten und ihnen Räume zu eröffnen, in denen sie sich sicher, ernst genommen und aktiv beteiligt fühlen

Projektvision und Ziele:
Unsere Vision ist ein ländlicher Raum, in dem junge Menschen sich gehört, beteiligt und ernst genommen fühlen.
Zentrale Ziele sind:
- Jugendlichen verlässliche Ansprechpersonen und Treffpunkte vor Ort bieten
- Demokratieferne und Politikdistanz abbauen
- Politische Bildung alltagsnah und freiwillig zugänglich machen
- Beteiligung stärken. Von kleinen Ideen bis hin zu Gemeinsamen Aktionen im Ort
- engagierte Jugendliche als Peer to Peer Multiplikator*innen einbinden
Worum es in diesem Projekt geht:
Der mobile Jugendtreff schafft Räume für Begegnung, Austausch und Mitgestaltung. Jugendliche können ins Gespräch kommen, Freizeitangebote nutzen oder eigene Aktionen planen. Politische Themen entstehen dabei aus ihren Erfahrungen: Ungerechtigkeiten, Dorfleben, Schule, Zukunftsfragen, Mitbestimmung wie auch den anstehenden Kommunalwahlen im September. Das Projekt verbindet aufsuchende Arbeit, Lebensweltorientierung und politische Bildung zu einem sozialpädagogischen Angebot, das direkt an der Lebensrealität der jungen Menschen ansetzt.

Unsere Unterstützer*innen und Projektpartner*innen:
- Engagierte junge Menschen (Jugendbeirat, Jugendcafé und Stadtjugendring)
- Jeweilige Ortsräte
- Jugendfeuerwehren in den Ortschaften
- Sportvereine, Dorfgemeinschaften, lokale Initiativen
Sie unterstützen das Projekt durch Bekanntmachung, Austausch, Kooperationen und gemeinsame Aktionen

